Orthopädische Schuhzurichtung

Wir führen individuelle, nachträgliche Änderungen am Konfektionsschuh oder an orthopädischen Maßschuhen durch. Wenn Erkrankungen oder Funktionsstörungen des Fußes vorliegen, können Änderungen am Schuh bettend, korrigierend, stoßdämpfend, stützend oder funktionsverbessernd wirken. Aufgrund unserer orthopädischen Schuhmacherkenntnissen in den Bereichen Anatomie, Physiologie und Biomechanik sind wir in der Lage, auch komplizierte orthopädische Zurichtungen am Schuh form- und funktionsgerecht auszuführen.

 

Passen Sie Ihre Schuhe, ihren Füßen an und nicht umgekehrt!


Längs und Quergewölbestützen

Nur bei Privatkassen Abrechnung möglich.

Die eingebaute Längs- und Quergewölbestütze erlaubt die optimale Fußbettung unter Einbeziehung der ganzen Fußfläche in dem Belastungsbereich.

Mit der Querbrücke werden die Metatarsalköpfchen 2 bis 4, je nach Ausdehnung, vom Mittelfuß her angehoben und das Quergewölbe aufgerichtet.

Anwendungsbereich hauptsächlich bei leichten Damenschuhen oder Sandalen, Pantoletten oder dort wo eine lose Einlagenversorgung ungünstig ist.

POS: 31.03.04.3002

POS: 31.03.04.3003


Schmetterlingsrollen mit Weichbettung der MFK

Die Schmetterlingsrolle bewirkt eine Entlastung der Mittelfußköpfchen (II + III) in der Belastung, im Stand und in der Abrollung. Bei Druckschmerzen ist eine Weichpolsterung der Mittelfußköpfchen sinnvoll. Empfehlenswert ist die Kombination mit Einlagen oder Stufenentlastung als Einbau.

POS: 31.03.04.2003


Außenrand- Innenranderhöhungen

Eine Innen- oder Außenranderhöhung am Schuh verändert die Auftrittsbelastung des oberen und unteren Sprunggelenkes in Supinaton oder Pronation. Entlastung des Bandapparates auf der erhöhten Seite. Zur Beeinflussung der Torsion kann auch nur der Absatz innen oder außen erhöht werden.

POS: 31.03.04.1003


Schuherhöhungen

Der Verkürzungsausgleich verhindert Spätfolgen infolge statischer Dysbalancen.
Der Verkürzungsausgleich oder Überhöhungsausgleich ist zur Vermeidung von einseitigen Entlastungsschäden oder Wadenmuskulatur am Absatz und Sohle auslaufend anzubringen.

POS: 31.03.04.1000 Absatzerhöhung

POS: 31.03.04.1001 Schuherhöhung


Mittelfußrolle

Eine Rolle im Vorfußbereich ermöglicht je nach ihrer Lage und Wirkungsstärke eine Entlastung aller tragenden und bewegenden Gewebe des Fußes und des Unterschenkels. Auch Belastungs- und Bewegungseinschränkungen des Knie- und Hüftgelenkes können durch eine Abrollsohle kompensiert werden. Die Verordnung von Rollen aller Art muss zur Vermeidung einer Verkürzung der Gegenseite beiderseitig erfolgen. Absatzausgleich entsprechend der Diagnose. Die Mittelfußrolle (= zurückgelegte Rolle) entlastet Sprunggelenke wie auch Wadenmuskulatur und Achillessehne.

POS: 31.03.04.2000


Ballenrolle

Die Ballenrolle vermindert die Abwicklungsbewegung in den Zehengrundgelenken

POS: 31.03.04.2000


Sohlenversteifung

Durch die Schuhbodenversteifung wird der Schuh bewusst unbeweglich und somit schmerzhafte Bewegungen der betroffenen Gelenke stark reduziert. Das Abrollen erfolgt über die zwingend notwendige Sohlen- und Absatzrolle.

POS: 31.03.04.3005


Rigidusrolle

Die Aussparung der Ballenrolle entlastet zusätzlich das Großzehengrundgelenk. Bei fortgeschrittenem Stadium empfiehlt sich zusätzlich eine Schuhbodenversteifung, um schmerzhafte Bewegungen auszuschließen.

POS: 31.03.04.2000


Schuhbodenverbreiterung

Durch die Schuhbodenverbreiterung, die sowohl den Sohlen- als auch den Absatz-
bereich umfasst, vergrößert sich die Auftrittsfläche des Schuhes. Somit wird ein seitliches Kippen vermindert.

POS: 31.03.04.3006


Haglundfersenentlastung

Polsterung und Schaftveränderung (Oberleder) zur Entlastung bei Zehenfehlstellungen, Fußhöcker, Haglundferse, Bursitiden, Ganglien. Vermindern die lokalen Druck- und Scheuerreize.

POS: 31.03.04.3004


Pufferabsätze

Nur mit Privatkassen Abrechnung möglich.

Stoßdämpfende Maßnahmen am Absatz vermindern die Belastung der plantaren Fersenteile und des Periostes, der Fußwurzelgelenke und des Sprunggelenkes.

POS: 31.03.04.0005


Anbringen von Klett-, Schnallen- oder Reißverschlüsse

Das Anbringen von Klett-, Reiß- oder Schnallenverschlüssen ermöglicht das selbstständige Anziehen der Schuhe zum Beispiel bei einer Halbseitenlähmung.

POS: 31.03.04.3011